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Infos zum Thema

Gesamthärte der Grundwässer in Österreich

Eine aktuelle Übersichtskarte zeigt die Härtegrade der Grundwasserkörper Österreichs.

Für die ös­ter­rei­chi­schen Grund­was­ser­kör­per wurde auf Basis der Er­geb­nis­se von 2012 eine Karte der Ge­samt­här­te aus­ge­drückt als Me­di­an er­stellt ( Karte vergrößern, einfach Bild anklicken Karte_Gesamthärte_GW.jpg.2014-06-10-12-06-00.jpg).

Die Ge­samt­här­te des Was­sers wird in Mit­tel­eu­ro­pa in „Grad deut­scher Härte" (dH) an­ge­ge­ben. Ein Grad deut­scher Härte (1° dH) ent­spricht einer Menge von 10 mg Cal­ci­um­oxyd (CaO)-Äqui­va­len­ten oder einer Menge von 7,15 mg ge­lös­ter Cal­ci­um-Io­nen. Die Was­ser­här­te ist ab­hän­gig vom Ge­halt an Cal­ci­um- und Ma­gne­si­umio­nen (Kalk­bild­ner) im Was­ser. Je höher der „Kalk­ge­halt", desto här­ter ist das Was­ser.

Das ös­ter­rei­chi­sche Trink­was­ser wird bei­na­he zu 100% aus Grund­was­ser ge­won­nen – etwa je zur Hälf­te aus Karst- und Kluft­grund­was­ser (Quel­len) und aus Po­ren­grund­was­ser­vor­kom­men in den Tal und Be­cken­la­gen.

Eine hö­he­re Was­ser­här­te trägt we­sent­lich zum guten Ge­schmack bei und wirkt sich güns­tig auf Kno­chen­bau, Zähne, Herz und Kreis­lauf aus, weil das kalk­hal­ti­ge harte Trink­was­ser dem Or­ga­nis­mus das wich­ti­ge Spu­ren­ele­ment Cal­ci­um lie­fert und so mit­hilft, den täg­li­chen Cal­ci­um­be­darf zu de­cken.

Je här­ter das Was­ser je­doch ist, umso mehr Wasch­mit­tel wird durch die Kalk­bin­dung be­nö­tigt. Ein nach­tei­li­ger Ne­ben­ef­fekt ist auch das Aus­fäl­len des Kal­kes beim Er­hit­zen. Dies kann zum Ver­kal­ken von Rohr­lei­tun­gen, Boi­lern, Wasch­ma­schi­nen und an­de­ren Ge­rä­ten füh­ren.

Die Daten zur ak­tu­el­len Karte wur­den im Rah­men der Ge­wäs­ser­zu­stands­über­wa­chung (GZÜV, BGBl. II Nr. 479/2006, i.d.g.F.) er­ho­ben. In den aus­ge­wie­se­nen Grund­was­ser­kör­pern wer­den Po­ren-, Karst- und Kluft­grund­wäs­ser an Brun­nen, Son­den und Quel­len un­ter­sucht. De­tail­lier­te Dar­stel­lun­gen zur Aus­wer­tung der Grund­was­ser­mess­stel­len fin­den sich in den Kar­ten 11a – 11c im Be­richt "Was­ser­gü­te in Ös­ter­reich. 
 
 

Physikalische "Wasserenthärter" (zB. System-1 und System-2) enthärten das Wasser nicht im eigentlichen Sinne sondern sollen die Kalkbestandteile durch Hohe Frequenzen dahingehend beeinflussen, dass den Kalkkristallen die Zacken gebrochen werden, wodurch sich die Kalkkristalle nicht mehr verbinden können und so auch nicht anhaften können.
Es bildet sich eine Kalkschicht auf Armaturen oder Duschkabinendie sich wie Staub entfernen lässt und nur mehr trocken weggewischt werden muss. Die Kalkschicht wird grobgranular und sollte ohne Verwendung von Säuren sich abwischen lassen. 

Auch wird das Trinkwasser nicht mit Chemikalien belastet, die bei chemischen Entkalkungsanlagen zwangsläufig dorthin geraten
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Die Montage der Geräte können Sie einfach selbst durchführen, es muß nur ein Stromanschluß in der Nähe sein.

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